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folgende Seiten, die ich Ihnen besonders empfehlen möchte:

Im März 2009 war ich für einen Tag im Verlag, wo man mich in einen weißen Sessel drückte, mir ganz viel Puder ins Gesicht stäubte, damit ich nur durch meine Wortbeiträge, nicht aber auf der Nase glänzte (Dank an Make-up Artist Julia, die das super hinbekommen hat!) und mir Fragen stellte. Die Antworten wurden aufgezeichnet und mit Ausschnitten der Lesung vom Vorabend zu einem sehr kurzweiligen Video verschnipselt. Konzipiert und gedreht hat diesen Film die Firma Planetlux. Für den weißen Sessel zeichnet der Verlag verantwortlich. Dieser Sessel hat mich echt Nerven gekostet, da es ein Drehsessel ist, den ich aber keinesfalls drehen durfte (Ansage des Regisseurs). Außerdem war Achtung geboten beim Blick in die Kamera. Kopf nicht heben, weil sich dann der Scheinwerfer in der Brille spiegelt und nicht senken, weil dann der grün-blaue LED Lichterkranz um das Kamera-Objektiv dasselbe Problem nur noch viel schlimmer verursacht - und dann war da noch die Ansage, bloß nicht die Hände oder die Füße zu bewegen. Aber sonst bitte ganz entspannt bleiben....

Im Jahr 2004 unterrichtete ich Fachenglisch im Fachbereich Oecotrophologie der Hochschule Niederrhein. Damals war er einer meiner Studenten. Im 2005 erschienenen Krimi Delikatessenfriedhof trifft der Leser diesen »stämmigen jungen Mann« auf Seite 28 in der Küche einer Studenten-WG beim Bierbrauen. Inzwischen ist Alfons Barthel, Bäckermeister und Diplom-Oecotrophologe, aus der Anonymität herausgetreten und hat mit seiner Frau die Kinderbäckerei gegründet.

Über diesen Link müsste ich vermutlich nicht viele Worte verlieren, denn was wäre eine Autorin ohne ihren Verlag? Aber so sang- und klanglos kann ich nicht darüber hinweggehen, dass meine Lektorin jahrelang an unsere gemeinsame Zukunft geglaubt hat, bis wir uns endlich auf ein gemeinsames Projekt - nämlich Kühlfach 4 - einigen konnten. Die Vertragsabteilung gibt mir mit jedem Vertrag das Gefühl, sich genauso über diesen Abschluss zu freuen, wie ich, und die Dame, die Veranstaltungen plant und Lesungen organisiert, hat mich an einige hochkarätige Krimi- und Literaturfestivals vermittelt. Die Lizenzabteilung hat, weit vor der Veröffentlichung des Buches, die Rechte am Hörbuch verkauft, das gleichzeitig mit dem Taschenbuch erscheint. Die Umschlagabteilung hat das Buchcover entworfen und die Herstellung hat aus meinen losen Blättern ein Buch gemacht, das Vertrieb und Vertreter mit viel Engagement in die Buchhandlungen bringen. Und die Presse-, Werbe- und Internetabteilung sorgen dafür, dass die Welt von meinem Machwerk erfährt. Von all dem erfahren Sie nichts, wenn Sie auf die Internetseite des dtv schauen, aber dafür finden Sie dort ganz viele tolle Bücher.

Andreas Eschbach gehört sicherlich zu meinen Lieblingsautoren. Was mir an seinen Büchern gefällt, kann ich hier gar nicht alles aufzählen. Das Tollste an seiner Homepage ist aber sicher die Abteilung "über das Schreiben". Darin gibt er viele sachdienliche Tipps zum Schreiben, Überarbeiten und Anbieten von eigenen Texten. Wenn Sie also auch zu denen gehören, die ein Manuskript in der Rohfassung in der Schublade haben und nicht wissen, wie es jetzt weitergehen soll, sollten Sie diese Seiten unbedingt lesen.

Das Schreiben von Büchern ist eine ziemlich einsame, unspektakuläre Angelegenheit. Da tut es gut, sich mit Kolleginnen und Kollegen austauschen zu können, die dieselben Erfahrungen machen mit Schreiblust- und frust, Verlags- und Vertragsfragen und mit der Euphorie, ein neues Buch in der Hand zu halten. Krimiautoren fachsimpeln außerdem gern über Mordmethoden - ein Thema, das sich nicht mit jedem beliebigen Gesprächspartner erörtern lässt, schon gar nicht in der Öffentlichkeit. Deshalb gibt es das Syndikat. Dort können wir jammern und klagen, moralische Unterstützung geben, Hurra schreien und uns über Gift, Schusswaffen oder Dolche austauschen. Und natürlich die Gewinner der Friedrich-Glauser-Preise bestimmen, die das Syndikat jährlich vergibt. Der Jury für den besten im Jahr 2008 erschienenen Debüt-Krimi gehörte ich an. Knapp 80 Bücher galt es zu lesen. Die Siegertitel finden Sie auf der Seite des Syndikats.

Die Übersetzungen habe ich bereits an anderer Stelle ausführlich erwähnt. Beim Umschau-Verlag finden Sie eine große, Appetit anregende Auswahl an wunderschönen Kochbüchern - denn das Auge isst ja auch mit.

Ich trinke keinen Wein. Naja, ganz selten mal ein Glas. Viel lieber trinke ich Bier. Und mein liebstes Bier ist das Ur-Alt aus der Privatbrauerei Bolten. Das heißt wirklich so und ist, im Gegensatz zum "normalen" Altbier, ungefiltert. Dann gibt es noch das Caramel und für Weißbierfans das "Ur-Weizen". Wer es etwas herber mag, wird Landbier wählen und nicht nur für Männer mit großen Schnauzbärten wird "Lichter's Lecker Bierchen" gebraut.

Ich mag Weinberge, die Kultur des Weintrinkens und Menschen, die Wein trinken. Und ich mag Menschen, die anderen Menschen die Mühe des Wein-Aussuchens abnehmen. So einer ist Jean-Michel Chavrier. Sie finden ihn im Weinhaus JMC.

Ich war jahrelang Dozentin, kenne mich mit Public Relations aus und bin jetzt Autorin. Wenn man diese drei Gebiete zusammenwürfelt und kräftig mischt, kommen am Ende zwei Veranstaltungegn heraus, die ich bei der Familienbildungsstätte Mönchengladbach anbiete:
Ein Wochenend-Workshop in Public Relations, Schwerpunkt Pressearbeit. Darin geht es um pressewirksame Themen, die Erstellung von Presseverteiler und PR-Plan und das Schreiben von Pressemitteilungen nach dem Pyramidenprinzip. 
Ein Abend für noch unveröffentlichte Autorinnen und Autoren, an dem ich Tipps gebe zu Verlagssuche, Verlagsvertrag, Book on Demand, Selbstverlag, Exposé, Literaturwettbewerben und Autorenweiterbildung. Daneben bleibt noch genug Zeit, die Fragen der TeilnehmerInnen zu beantworten.
Beide Kurse werden 2010 wieder angeboten.

Der Volksverein Mönchengladbach bietet langzeitarbeitslosen Menschen Bildung, Beschäftigung und Beratung. Das geschieht in den eigenen Werkstätten, in Kursen und in den Second-Hand-Läden. In der Ölmühle stellen Jugendliche und Erwachsene das ausgezeichnete Rapsöl her und die Holzwerkstatt hat mir ein 8-teiliges Puzzle-Rad mit einem Durchmesser von ca. 150 cm geliefert, das ich bemalt und im Wohnzimmer aufgehängt habe. Ein echter Hingucker.

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